Kultur und Soziales

Dreieich hat ein reichhaltiges und vielfältiges soziales und kulturelles Angebot. Dabei wirken erfreulich viele ehrenamtliche Initiativen und Vereine am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt mit. Dies sichert eine große und breite Vielfalt an Angeboten.

Zugleich steht auch unsere Stadt vor einer sehr großen Herausforderung im Bereich der Integration von Zuwanderern aus vielen Ländern. Hierbei muss auch unsere Stadt vermehrt eigene Anstrengungen leisten. Die CDU begrüßt das hohe Engagement von Ehrenamtlichen in diesem Bereich. Es kann jedoch nur mit einer angemessenen Begleitung durch hauptamtliche Kräfte gelingen, die Zuwanderer in die Stadtgesellschaft zu integrieren und Fehlentwicklungen vorzubeugen. Aus dem uns leitenden christlichen Menschenbild haben wir es nicht bei Anträgen allein belassen, sondern leisten durch die regelmäßige Organisation von Begegnungsnachmittagen einen eigenen Beitrag zu dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung. Die Hilfe im Großen wie im Kleinen ist notwendig, um all den Menschen, welche ihre Heimat auf Grund von Gewalt und Krieg verlassen haben, auf Dauer hier bei uns eine neue Heimat zu geben.

Im Bereich der Kinderbetreuung werden wir sowohl den Bereich für Kinder unter 3 Jahren (Krabbelstuben) als auch für Kinder über 3 Jahren (Kindergarten) auf Grund des Zuzugs durch Flüchtlinge ausbauen müssen, um allen Kindern, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, die Möglichkeit eines Besuches dieser Einrichtungen zu ermöglichen. Angebote zur Ganztagsbetreuung sind in unserer Region besonders beliebt und auch benötigt. Daher werden wir auch diese entsprechend ausbauen.

Die Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen werden wir zusammen mit dem Kreis – in seiner Verantwortung als Schulträger – flächendeckend ausbauen.

Die Übernahme von Sportstätten durch Vereine in deren Eigentum ist nach unserer Ansicht der beste Weg, auf Dauer die Sportstätten in der Stadt zu haben, die nachgefragt und benötigt werden. Wir hoffen, dass möglichst rasch die erste Vereinbarung zwischen einem Verein und der Stadt unterschriftsreif ist und sich in der Folge dann auch die Vorteile für alle Beteiligten nachweisbar vorzeigen lassen.