CDU-Stadtverordnetenfraktion reicht Antrag zur Sicherstellung der Nahversorgung in Offenthal ein

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat einen Antrag zur Sicherstellung der Nahversorgung in Offenthal eingereicht. „Wir machen uns nach wie vor Sorgen um die Zukunft der Nahversorgung in Offenthal. Die Anfrage von NORMA an unsere Fraktion vor wenigen Wochen hat uns daher zu einem neuen Anlauf veranlasst. Ganz wesentlich ist für uns hierbei die Meinung der Offenthalerinnen und Offenthaler. Daher wollen wir den Magistrat beauftragen, in geeigneter Art und Weise bei den Menschen in Offenthal zu eruieren, welcher Standort als der geeignetste angesehen wird. Dabei denken wir an den bestehenden Standort in der Borngartenstraße und einen möglichen neuen zwischen der neuen Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen“, sagte Kai Wißner, Vorsitzender der CDU Offenthal und Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, anlässlich der Einbringung des Antrages in die Stadtverordnetenversammlung.

Nachfolgend der Antrag in vollem Wortlaut:
„1. Der Magistrat wird beauftragt in geeigneter Art und Weise mit den Bürgerinnen und Bürgern in Offenthal zu eruieren, wie die Nahversorgung in Offenthal gestaltet werden soll (Beibehaltung des bisherigen Standortes in der Borngartenstraße und/oder Erschließung einer neuen Fläche zwischen der neuen Aral-Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen).
2. Sofern von der Bevölkerung mehrheitlich gewünscht, wird der Bereich zwischen Aral- Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen (Autohaus Milzetti) als möglicher neuer Standort für eine Bebauung mit einem Nahversorger entwickelt.
3. In diesem Fall ist zu prüfen, inwiefern die Baurechtschaffung in Zusammenarbeit mit interessierten Einzelhandelsunternehmen durchgeführt werden kann. Sofern ein Unternehmen für eine Kostenübernahme der Baurechtsschaffung gewonnen werden kann, ist diese Variante der Baulandentwicklung zu priorisieren.

Begründung:
Den Bestand des örtlichen Nahversorgers am innerörtlichen Standort möchte die CDU möglichst sichern. Jedoch sind bisher alle Gespräche über eine Entwicklung des Areals an der Borngartenstraße gescheitert und eine Entwicklung in der Ortsmitte erscheint in absehbarer Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen ausgeschlossen. Dies bedauern wir, ebenso wie auch viele Anwohner in Offenthal, sehr.

Aus diesem Grund soll der Magistrat in einem ersten Schritt mit den Bürgerinnen und Bürger eruieren, inwiefern die Nahversorgung im Ortsteil Offenthal in Zukunft gestaltet werden soll. Hierbei soll der Magistrat in geeigneter Art und Weise zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger zu einer Abwägung der Standorte unter Berücksichtigung Verwirklichungschancen kommen.

Wenngleich der Prozess zur Neugestaltung offen ist, soll der Magistrat schon weitere planungsrechtliche Schritte für mögliche Alternativen in Erwägung ziehen. Eine mögliche Schließung des bisherigen Anbieters in der Ortsmitte und eine daraus resultierende Versorgungslücke auf mehrere Jahre ist möglichst zu vermeiden. Daher sieht die CDU- Fraktion Handlungsbedarf für einen möglichen Alternativstandort für einen Nahversorger, wenngleich für die CDU sich auch eine Neugestaltung/-bebauung am derzeitigen Ort wünschenswert ist.

Ein möglicher Standort ist aus Sicht der CDU das Areal „hinter“ der Aral-Tankstelle. Zum einen besteht im Regionalen Flächennutzungsplan bereits die Möglichkeit, dieses Gebiet als „Gewerbefläche“ zu entwicklen. Zum anderen erreichte die CDU-Fraktion im Januar 2019 die Anfrage von Norma, die auf dem Areal gerne eine Filiale eröffnen würden (Grundstück mit ca. 5000-7000 m2). Norma hat sich in ihrer Anfrage auch bereiterklärt, die Kosten für die Baurechtsschaffung zu übernehmen. Darüber hinaus entspricht die fußläufige Entfernung vom derzeitigen Standort in der Borngartenstraße zu dem möglichen neuen Standtort ca. 350 m (Angabe von google maps).“

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