CDU-Stadtverordnetenfraktion stellt Antrag zur Sicherung der Nahversorgung in Offenthal zur Abstimmung

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion wird am heutigen Tag (14. August 2019) im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie (SUE) ihren Antrag zur Sicherung der Nahversorgung in Dreieich-Offenthal zu Abstimmung stellen. „Unser Antrag und die Berichterstattung über ihn haben im Frühjahr Bewegung in die Frage um die Gestaltung der Nahversorgung in Offenthal gebracht“, sagte Kai Wißner, Vorsitzender der CDU Offenthal und Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. „Unsere Fraktion wollte zunächst die Ergebnisse der vom Magistrat geführten Gespräche abwarten, bevor wir den Antrag final zur Abstimmung im SUE stellen. Für die CDU Offenthal und die CDU-Stadtverordnetenfraktion ist es wichtig, dass zu diesem Zeitpunkt auch die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils in den Planungsprozess zur Gestaltung der Nahversorgung in Offenthal eingebunden werden“, so Kai Wißner weiter. 

Der CDU Offenthal und der Stadtverordnetenfraktion ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtverwaltung bei der Abfrage erreicht werden. „Ganz wesentlich ist für uns die Meinung der Offenthalerinnen und Offenthaler. Daher wollen wir den Magistrat beauftragen, in geeigneter Art und Weise bei den Menschen in Offenthal zu eruieren, welcher Standort als der geeignetste angesehen wird“, so Kai Wißner abschließend. Die bisherige Ausschussdebatte aufgreifend und um eine mögliche Standortsuche offener zu gestalten, wird die CDU heute Abend im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie im ersten Absatz ihres Antrages die Festlegung auf eine Standortentscheidung zwischen dem bisherigen Standort in der Borngartenstraße und einem möglichen neuen Standort zwischen der neuen Aral-Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen streichen.

Absatz 1 in bisheriger Fassung:
„1. „Der Magistrat wird beauftragt, in geeigneter Art und Weise mit den Bürgerinnen und Bürgern in Offenthal zu eruieren, wie die Nahversorgung in Offenthal gestaltet werden soll (Beibehaltung des bisherigen Standortes in der Borngartenstraße und/oder Erschließung einer neuen Fläche zwischen der neuen Aral-Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen).“

Absatz 1 in neuer Fassung:
„1. „Der Magistrat wird beauftragt, in geeigneter Art und Weise mit den Bürgerinnen und Bürgern in Offenthal zu eruieren, wie die Nahversorgung in Offenthal gestaltet werden soll.“

Der weitere Teil des Antrags bleibt unverändert:
„2. So fern von der Bevölkerung mehrheitlich gewünscht, wird der Bereich zwischen Aral-Tankstelle und der Straße Im Stadtgäßchen (Autohaus Milzetti) als möglicher neuer Standort für eine Bebauung mit einem Nahversorger entwickelt.

3. In diesem Fall ist zu prüfen, inwiefern die Baurechtschaffung in Zusammenarbeit mitinteressierten Einzelhandelsunternehmen durchgeführt werden kann. Sofern ein Unternehmen für eine Kostenübernahme der Baurechtsschaffung gewonnen werden kann, ist diese Variante der Baulandentwicklung zu priorisieren.“

Begründung:
Den Bestand des örtlichen Nahversorgers am innerörtlichen Standort möchte die CDU möglichst sichern. Jedoch sind bisher alle Gespräche über eine Entwicklung des Areals an der Borngartenstraße gescheitert und eine Entwicklung in der Ortsmitte erscheint in absehbarer Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen ausgeschlossen. Dies bedauern wir, ebenso wie auch viele Anwohner in Offenthal, sehr.

Aus diesem Grund soll der Magistrat in einem ersten Schritt mit den Bürgerinnen und Bürger eruieren, inwiefern die Nahversorgung im Ortsteil Offenthal in Zukunft gestaltet werden soll. Hierbei soll der Magistrat in geeigneter Art und Weise zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger zu einer Abwägung der Standorte unter Berücksichtigung Verwirklichungschancen kommen.

Wenngleich der Prozess zur Neugestaltung offen ist, soll der Magistrat schon weitere planungsrechtliche Schritte für mögliche Alternativen in Erwägung ziehen. Eine mögliche Schließung des bisherigen Anbieters in der Ortsmitte und eine daraus resultierende Versorgungslücke auf mehrere Jahre ist möglichst zu vermeiden. Daher sieht die CDU-Fraktion Handlungsbedarf für einen möglichen Alternativstandort für einen Nahversorger, wenngleich für die CDU sich auch eine Neugestaltung/-bebauung am derzeitigen Ort wünschenswert ist.

Ein möglicher Standort ist aus Sicht der CDU das Areal „hinter“ der Aral-Tankstelle. Zum einen besteht im Regionalen Flächennutzungsplan bereits die Möglichkeit, dieses Gebiet als „Gewerbefläche“ zu entwickeln. Zum anderen erreichte die CDU-Fraktion im Januar 2019 die Anfrage von Norma, die auf dem Areal gerne eine Filiale eröffnen würden (Grundstück mit ca. 5.000-7.000 m2). Norma hat sich in ihrer Anfrage auch bereiterklärt, die Kosten für die Baurechtsschaffung zu übernehmen. Darüber hinaus entspricht die fußläufige Entfernung vom derzeitigen Standort in der Borngartenstraße zu dem möglichen neuen Standtort ca. 350 m (Angabe von google maps).“

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